entweder ich änder mich oder ich änder die welt oder die welt ändert sich selbst

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wenn ich nur fliegen könnte. wenn ich es könnte, würde alles besser werden.alles wäre anders. ich wäre glücklich und würde mein leben leben.und ich wäre endlich frei.
aber ich kann ja fliegen. ich stehe wartend auf der brücke. keine angst, nur das warten auf den aufwind. abheben und nie wieder zurückkommen. leicht und leichter werde ich. sehnsucht nach dem himmel. ich breite die arme aus, der wind streicht durch meine haare, liebevoll. ich lebe. in meiner phantasie. nur ein kleiner schritt, alles oder nichts. leben oder leben lassen, vergessen und vergeben. gewinnen oder verlieren. ich will nur fliegen. nur wegfliegen.
die augen offen, schaue ich in die leere, die ich zurücklassen könnte. ich warte. ich erwarte. ich schliesse die augen. nur ein kleiner schritt...

freiheit ist ein schwieriges thema. ich halte mich an janis joplin "freedom's just another word for nothing have to lose" alle wollen frei sein und wenn sie es ma sind, merken sie, wie traurig es is, nix mehr zu haben. wofür leben wir?tag für tag stehen wir auf und leben. wofür???
ja. fliegen. nur weit weg sein von allen gedanken. weit weg von allem und nichts. weg von gewinnen und verlieren. immer näher kommt der abgrund. er zieht mich an. lieblich lächelnd bittet er um meine hand.

Das ewig dritte Kind. Das Nichtverzeihen. Das Nichtverstehen. Die gewohnte Leere. Die ewige Angst. Die stummen Fragen. Das Nagen der Zweifel. Die ungestillte Sehnsucht. Der erlösende Schlaf.
Wo bist du hin? Wann kommst du wieder? Kommst du zurück?Was ist geschehen? Wo sind all die Träume hin? Was geschieht mit uns?
Das Band wird spröde. Die nachtschwarzen Vögel umkreisen wie Gedanken meinen Kopf. Wie unausgesprochene Warnungen verdunkeln sich die Sterne, halten sich still bedeckt.
Wer rettet mich?Wer zieht mich hoch?Wohin geht der Weg? Geht es weiter? Wie lange hält die Dunkelheit?
Du hast dich abgewandt, täuscht Schlaf vor. Ich vermisse dich. Ich vermisse mich. Ich habe mich längst verloren. Habe mich aufgegeben.
Habe nicht gelebt, aus Angst vor dem Leben. Habe nicht nachgedacht, aus Angst, die Gedanken bereits zu kennen.
Sie sind überall. Verstecken sich, schleichen sich an. Wie Nebel, so unfassbar, so undurchsichtig, so unbegreiflich.
Ich habe zu leben vergessen.
Habe die Stille verloren, ihr Kreischen ist in meinen Ohren, es zehrt an meiner Seele.
Ich möchte fliegen. Ich möchte mein Blut fliessen sehen. Nie wieder verlieren. Es gibt nichts zu verlieren. Nur dich.
Habe ich dich nicht längst verloren? Habe ich dich jemals gehabt?
Lohnt es sich zu kämpfen, wenn man des Kampfes müde ist?
Ich will mich zudröhnen, meine Sorge ertränken.
Ich will noch einmal hoch fliegen und tief fallen. Tiefer. Ich will noch einmal die alten Wunden aufreissen und Blut schmecken.
Mich im Verlust meines Selbst wiederfinden. Alles aufgeben. Schlafen. Das Band wird reissen. Ich werde weg gehen. Weit weg. Schlafen. Aufwachen. Schlafen. Schlafen. Schlafen. Für immer.
Diese seite is der allumfassenden trauer gewidmet.



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